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Drohnengestützte Datenaufnahme

Thermographische Messungen

Bei der Thermographie wird die Temperatur von Oberflächen gemessen und innerhalb einer definierten Farbskala angezeigt. Hierbei wird eine Kamera mit einem eingebauten radiometrischen FLIR® –Wärmebildsensor verwendet. Gängige Anwendungsbeispiele sind die Darstellung von Wärmestrahlungen von Gebäuden (Energieeffizienz), PV-Anlagen (Zustandsbetrachtung der Anlagen), Straßenbelägen (vorbeugend zur Rissbildung) sowie von bedeckten Trinkwasserleitungen (Leckageortung). Unser Augenmerk liegt ebenso auf der Charakterisierung von Mikro- und Stadt-Klimaten. Thermographische Daten sind ein bedeutender Baustein für die räumliche Umweltanalyse.

Photogrammetrische Aufnahmen

Eine photogrammetrische Aufnahme beschreibt die Lage und die Form eines zu betrachtenden Objektes oder einer Szene. Hierbei werden Bildreihen aus unterschiedlichen Richtungen und Winkeln mit einer speziellen Messkamera aufgenommen. Innerhalb entsprechender Software werden die aufgenommenen Bilder und deren Lageinformationen ausgewertet und in einer hochaufgelösten Punktwolke dargestellt. Diese stellt die Grundlage für Digitale Höhenmodelle und vermaschte, hochauflösende 3D-Modelle. Ein weiteres Produkt der photogrammetrische Aufnahme ist das Digitale Orthophoto (DOP). Die hierraus gewonnen Informationen sind die Grundlage einer jeden räumlichen Analyse.

Drohnenvermessung

Die Drohnenvermessung bietet die Möglichkeit ein Gelände oder ein Objekt, vergleichbar zu herkömmlichen Vermessungsmethoden, schnell zu erfassen und zu analysieren. Durch die Befliegung spielt die Zugänglichkeit zum Point of Interest (POI) keine besondere Rolle. Hierdurch können unzugängliche Objekte, wie Hanglagen, Baustellen oder Dachflächen kosteneffizient vermessen werden. Der unkomplizierte Einsatz von Drohnen ermöglicht Vermessungsflüge in regelmäßigen Abständen zu wiederholen. Er garantiert eine effiziente Vergleichbarkeit von Messdaten desselben Geländes oder desselben Gebäudes. Die Datenerhebung wird durch die Anwendung des Real Time Kinematik Verfahrens (RTK Verfahren) und der Verwendung von Ground Control Points präzisiert. Dadurch lässt sich der Lagefehler bis auf einen Zentimeter reduzieren.

Geodigitale Verortung

Unter geodigitaler Verortung verstehen wir die Einmessung von Objekten (POI). Durch Höhe- und Lagedaten und einer entsprechenden Projizierung, kann im weiteren Verlauf mittels GIS eine räumlichen Analyse oder Darstellung durchgeführt werden. Beispiele für solche POIs sind: Artefakte einer Ausgrabungsstätte zur Visualisierung und räumlichen Darstellung, die Geschwemmsellinie eines Hochwasserereignisses zur Abschätzung der jährlichen Wahrscheinlichkeit, eine Leckage innerhalb eines Verteilungsnetzes für die Betrachtung von Druckschwankungen und des Schadensausmaßes, ein  Laich-, Brut- oder Nistplatz für die Abgrenzung eines Habitates.

Hochauflösende Fotodokumentation

Für unsere Befliegungen verwenden wir eine hochauflösende 4K-Kamera. Hierdurch kann auch aus größerer Distanz ein hoher Grad an Informationen erfasst werden. Durch den Einsatz einer Drohne spielt es keine Rolle mehr, ob der Point of Interest (POI) sich in einem unwegsamen Gelände oder in einer besonderen Höhe befindet. Die heutige Technologie erlaubt es, eine Fotoaufnahme aus der gleichen Höhe, Abstand und mit dem gleichen Winkel zu einem späteren Zeitpunkt zu wiederholen und damit zeitliche Veränderungen aufzunehmen. Gerade für ein Umweltmonitoring eignet sich dieser Vorgang, um landschaftliche Szenen exakt zu bewerten und präsentieren zu können. Beispiele für ein Umweltmonitoring sind die Erfolgskontrolle einer Naturschutz- oder Renaturierungsmaßnahme oder die Erfassung von natürlichen Sukzessionsprozessen nach einem Käfer- oder einem Sturmschaden.

GIS Dienstleistungen

Hydrologische Analysen

GIS bietet uns die Möglichkeit hydrologische Analysen eines definierten Gebietes anzustellen. Hierbei wird der Zustand des regionalen Wasserkreislaufs betrachtet. Über die Informationen eines Digitale Gelände Modells (DGM) kann die Abflusssituation und das dazugehörige Wassereinzugsgebiet ermittelt werden. Weiter lassen sich Aussagen zu Retentionsvolumen und vom Hochwasser betroffene Gebiete treffen. Gerade im Zuge der sich häufenden Starkniederschlagsereignisse lassen sich Abflussszenarien darstellen, modellieren und in ein integriertes Wassermanagement einbetten.

Standortanalysen

Innerhalb einer Standort-Analyse verschneiden wir unterschiedliche Rauminformationen miteinander und überlagern diese. Dadurch lassen sich rein visuell schon erste Ergebnisse abschätzen. Für die genaue Analyse werden den räumlichen Vektordaten Raster mit entsprechenden Werten zugeordnet, wodurch sich genaue Berechnungen anstellen lassen. Die Ergebnisse lassen sich in Form einer Ordinalskala klassifizieren. Hierdurch können einzelne Standorte miteinander verglichen werden. Standortanalysen werden gerne für die Standortwahl von Windkraftanlagen, Stauseen, Einkaufszentren etc. benutzt. Sie unterstützen die Aussagekraft von Umweltverträglichkeitsprüfungen (UVP). Durch eine klare Visualisierung und Präsentation des Ergebnisses ist sie ein geeignetes Tool innerhalb des Bürgerbeteiligungsprozesses.

Multikriterien-Evaluation

Die Multikriterien-Evaluation unterscheidet Eignungs- und Gefährdungsanalysen. Ähnlich wie bei Standort-Analysen werden verschiedene Informationsebenen miteinander kombiniert und verschnitten. Die Überlagerung der räumlichen Informationen wie z.B. Vegetation, Bodentyp oder Topografie führt zur Beantwortung der Fragestellung nach geeigneten Räumen. Häufige Fragestellungen einer Eignungs-Analyse sind beispielsweise die Ausweisung von Naturschutzgebieten, die Ausweisung neuer Baugebiete, die Suche geeigneter Gebiete zur Wiederaussiedlung einer Art (Wolf), die Suche geeigneter Ausbringungsflächen für landwirtschaftliche Kulturen. Ihr Ergebnis ist eine thematische Eignungskarte (z.B. landwirtschaftliche Eignungskarte). Doch nicht nur die Eignung, sondern auch die Gefährdungen eines bestimmten Gebietes lassen sich analysieren und darstellen. Das Ergebnis ist eine Gefährdungs- oder Gefahrenkarte. Sie zeigt Gebiete auf, die einer definierten Gefahr besonders ausgesetzt sind. Beispiele hierfür sind die Aufzeichnung einer Lawinengefahr (Lawinengefährdungskarte), ein möglicher Befall von Borkenkäfern innerhalb eines Waldes oder die Auszeichnung der Wahrscheinlichkeit von Trockenschäden.

Sichtbarkeitsanalysen

Die Sichtbarkeitsanalyse oder auch Sichtfeldanalyse beschreibt die Sichtbarkeit eines Objektes oder einer Landschaft gegenüber eines Beobachterpunktes. Sie wird häufig für die Sichtbarkeit von neuen Bauwerken oder Windkraftanlagen verwendet. Da die Sichtbarkeit eines Objektes eine erhebliche Auswirkung auf seine Umwelt nimmt, kann diese auch Bestandteil einer Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP) sein. Ebenso für die Planung von Aussichtstürmen oder von Panoramastraßen und -Bahnen ist die GIS-gestützte Sichtfeldanalyse ein geeignetes Tool. Auswertungen und Darstellungen können sowohl in 2D als auch 3D erfolgen.

Landschaftsanalysen

Am Anfang einer jeden Stadt- oder Landschaftsplanung steht die Landschaftsanalyse. Sie quantifiziert die strukturellen und räumlichen Gegebenheiten eines definierten Gebietes. Hierbei wird die Landschaft erfasst und quantifiziert. So wird zum Beispiel in unterschiedlichen Gruppierungen oder Färbungen einzelner Wald- oder Biotoptypen unterschieden. Durch die Charakterisierung der Landschaft lassen sich Rückschlüsse auf die Siedlungsentwicklung schließen und Phänomene wie räumliche Zerschneidung oder Verinselung erklären und eingrenzen. Mit Hilfe von Geoinformationssystemen können solche Phänomene quantitativ beurteilt, analysiert und bewertet werden. Oft liegt der Fokus solcher Analysen auf der Bewertung künftiger Landschaftsstrukturmaßnahmen wie der Neuausweisung von Industrie- und Gewerbeansiedlungen oder Straßenbaumaßnahmen.

Geostatistische Analysen

Innerhalb der geostatistischen Analyse werden Punktinformationen in eine Fläche übertragen und die gesuchten Werte deterministisch oder geostatistisch ausgewertet. Entsprechend der Datengrundlage und des Informationsgehalts werden im Vorfeld die unterschiedlichen Interpolationsverfahren auf ihre Eignung geprüft und ausgewählt. Das Ziel ist die Ableitung von Schätzwerten im Raum, die möglichst nahe an den real vorliegenden Werten liegen sollen. Als Beispiel können Sie sich die Oberflächentemperatur eines Sees vorstellen. Es wird an unterschiedlichen Orten die Temperatur gemessen. Durch die geostatistische Analyse kann nun für den See eine Karte erzeugt werden, die flächendeckend die interpolierte Temperatur anzeigt. Häufige Anwendungsbeispiele sind die Vorkommen geogener Rohstoffe, die Modellierung von Fließ- und Windgeschwindigkeiten sowie die Verteilung von Niederschlagsmengen.

Analysen von Flächen und Geländemodellen

Innerhalb der Analyse von Flächen und Geländemodellen lassen sich Aussagen über die geomorphologische Situation eines definierten Gebietes treffen. Hierbei lassen sich hauptsächlich Aussagen über Längen-, Höhen- und Flächeninformationen ableiten. Mögliche Anwendungsbeispiele sind die Auswertung der Hangneigung, die Erstellung von Höhenlinien, die Berechnungen von Kubaturen (Cuts & Fills), die Feststellung von Distanzen oder die Betrachtung von Senken. Mit unserer Dienstleistung bieten wir Ihnen eine detaillierte Beschreibung des vorliegenden Geländes an. Ob als Vorbereitung einer Baumaßnahme oder die Ausweisung eines barrierefreien Wanderweges – zu Beginn gilt es die Landschaft zu verstehen.

Kartographie und 3D-Modellierung

Eine Raumanalyse zu erstellen ist eine Wissenschaft. Jedoch die Informationen übersichtlich und verständlich darzustellen ist eine Form der Kunst. Wir bieten Ihnen die Möglichkeit gewünschte Informationen zweidimensional als Karte oder als dreidimensionales Modell abzubilden. Dabei verfolgen wir das Ziel die Daten korrekt, vollständig, zweckentsprechend, verständlich, lesbar und anschaulich aufzubereiten. Bei uns steht die Information im Vordergrund. Nutzen Sie die Möglichkeit eines 3D-Modells, um Ihren Auftraggeber im Gemeinderat oder auch Bürger während eines Beteiligungsprozesses auf eine virtuelle Reise mitzunehmen.  Gerne erstellen wir Ihnen auch Planwerk oder thematische Karten nach Ihren Vorstellungen.

Geodatenmanagement

Unter Geodatenmanagement bieten wir folgende Dienstleistungen an: Schaffung eines Ordnungsrahmens, Erhebung des Bedarfs an Geodaten, Bestandsanalyse und Datenbeschaffung, Datenaufbereitung, Administration, Führung und Aktualisierung. Gerne georeferenzieren wir Ihnen Altdaten wie vorhandenes Kartenmaterial oder konvertieren Ihre Geodaten in die unterschiedlichen Koordinatensysteme.