"Mittelmaß ist der falsche Maßstab. Wir liefern Ihnen hochwertige, digitale Produkte dank neuester GIS-Technologie."

Hochdichte Punktwolke

Bei hochdichten Punktwolken handelt es sich um eine digitale 3D Masse bestehend aus Datenpunkten. Jeder Datenpunkt verfügt über eine x,y,z-Koordinate und findet sich so in einem dreidimensionalen Koordinatensystem (Vektorraum) wieder. Die Punktwolke beschreibt durch die Verteilung und Anzahl der aufgenommenen Punkte ein dreidimensionales Objekt. Neben den Koordinaten beinhaltet ein Datenpunkt Informationen zur Farbe, Lichtintensität sowie einen Richtungsvektor. Dieser zeigt die Richtung der Oberfläche an. Sie ist  die Grundlage für Gelände- und Oberflächenmodelle sowie für Digitale Orthophotos und 3D-Analysen.

Ausgabeformate: Wavefront OBJ (*.obj), Stanford PLY (*.ply), XYZ Point Cloud (*.txt),ASPRS LAS (*.las), LAZ (*.laz), Autodesk DXF (*.dxf), ASTM E57 (*.e57), ASCII PTS (*.pts), Universal 3D (*.u3d), potree (*.zip), Agisoft OC3 (*.oc3), Topcon CL3 (*.cl3), Adobe 3D PDF (*.pdf)

Digitales Oberflächenmodell (DOM)

Ein Digitales Oberflächenmodell (DOM) beschreibt neben der Höhenlage der Erdoberfläche auch sonstige natürliche und anthropogene Oberflächen, die beim Aufnahmevorgang erfasst worden sind. DOMs bilden die Situation zum Zeitpunkt der Erfassung ab. Dadurch können innerhalb unterschiedlicher Erfassungszeitpunkte Höhensprünge innerhalb von Vegetations- und Wasserflächen auftreten und aufgezeigt werden.
Die Daten eignen sich für Planungsfragen wie Standortplanung von Mobilfunkmasten und Windkraftanlagen, Trassenplanung von Leitungen oder Verkehrswegen, Lärmausbreitung oder Maßnahmen gegen Bodenerosion. Sie finden ebenso Anwendung innerhalb der Betrachtung von Wirkungsgraden von Photovoltaikanlagen oder innerhalb der Modellierung von Bestandsparametern bei der Forstinventur.

Ausgabeformate: GeoTIFF elevation (*.tif), Arc/Info ASCII Grid (*.asc), Band interleaved file format (*.bil), XYZ (*.xyz), Sputnik KMZ (*.kmz), Shapefile (*.shp)

Digitales Geländemodell (DGM)

Das Digitale Geländemodell (DGM) beschreibt gegenüber dem DOM die Höhendaten der Geländeoberfläche ohne natürliche und anthropogene Oberflächen. Es handelt sich um ein klassifiziertes Produkt des Digitalen Oberflächenmodells.
Innerhalb der Geodatenverarbeitung wird zwischen einem zweidimensionalen und einem dreidimensionalem DGM unterschieden: Bei einem 3D-DGM handelt es sich um ein Vektorformat, bei dem die Erdoberfläche durch (Dreiecks-)Maschen mit ihren x,y,z-Koordinaten dargestellt ist, während es sich bei einem 2D-DGM um ein Rasterformat handelt. Es wird ein gleichmäßiges Raster über das Gelände gelegt, wobei jedem Rasterpunkt wird ein Höhenwert zugeordnet ist.
DGMs finden unter anderem im Bauwesen bei der Trassierung von Verkehrswegen, der Analyse von Retentionsvolumen im Hochwasserschutz oder zum Beispiel innerhalb der Planung einer Abwasser-Kanalisation Anwendung. Also immer dann, wenn die Geländeoberkante die wichtige Bezugsgröße ist.

Ausgabeformate: GeoTIFF elevation (*.tif), Arc/Info ASCII Grid (*.asc), Band interleaved file format (*.bil), XYZ (*.xyz), Sputnik KMZ (*.kmz), Shapefile (*.shp)

3D-Modellierung

Dank der von uns verwendeten professionellen Photogrammetrie Software können wir auf Grundlage unserer Befliegungen oder auch vorhandener Punktwolken dreidimensionale Modelle erstellen. Die erstellten 3D-Modelle eignen sich hervorragend zu Präsentationszwecken. Auch für den Planer stellen anschauliche 3D-Visualisierungen eine Erleichterung dar. Ob es sich um Neubaumaßnahmen oder um Landschaftsgestaltung handelt, ein 3D-Modell bietet die geeignete Plattform seine Ideen der interessierten Bevölkerung oder dem Auftraggeber näher zu bringen. Durch eine interaktive Bewegung im Raum lassen sich aus beliebigen Blickwinkeln die Gegebenheiten vor Ort betrachten, sodass jeder Beteiligte gleich einen Eindruck der  durchgeführten Maßnahme oder des Vorhabens bekommt.
Das 3D-Modell erlaubt eine schnelle Einschätzung und Analyse des Raumes. Durch den Einsatz der von uns verwendeten Software, lassen sich schnell und bequem Kubaturen berechnen sowie Flächen-, Längen- und Höheninformationen von Objekten bestimmmen.

Ausgabeformate: Wavefront OBJ (*.obj), 3DS models (*.3ds), COLLADA (*.dae), Stanford PLY (*.ply), STL models (*.stl), Autodesk DXF (*.dxf), Autodesk FBX (*.fbx), Universal 3D models (*.u3d), VRML models (*.wrl), Google Earth KMZ (*.kmz), Adobe 3D PDF (*.pdf)

Digitales Orthophoto (DOP)

Bei einem Digitalen Orthophoto (DOP) handelt es sich in der Regel um mehrere Luftbilder, welche zum gleichen Zeitpunkt aufgenommen werden. Das Ergebnis ist ein aktuelles Luftbild aus der sogenannten Vogelperspektive. Durch die exakte Aneinanderreihung der einzelnen Bilder entsteht eine genaue Abbildung des gewünschten Zielgebiets. Die Bilddaten werden georeferenziert, sprich sie sind mittels x,y-Koordinaten verortetet. Während der Befliegung werden von uns Ground Control Points eingerichtet, wodurch wir eine hohe lokale Genauigkeit erreichen. Durch die Variation der Aufnahmehöhe und der Verwendung einer hochauflösenden 4K Kamera, stehen unseren Kunden detaillierte Bildinformationen bis in den Zentimeterbereich zur Verfügung.
Digitale Orthphotos finden ihre Anwendung oft in Form einer Hintergrundkarte. Sie dienen einem schnellen Überblick im Raum. Zusammen mit Informationen wie Flurstücksnummern, Orts- oder Straßennamen, einem Koordinatengitter, einem Nordpfeil und einem Maßstab entsteht eine Orthophotokarte. Durch den vergleichsbarweise geringen Aufwand in ihrer Erstellung, gegenüber herkömmlicher topografischer Karten, können DOPs eine hohe Aktualität aufweisen. So lassen sich bequem Zeitreihen abbilden, die zum Beispiel innerhalb eines Monitorings verwendet werden können.

Ausgabeformate: GeoTIFF (*.tif), JPG (*.jpg), PNG (*.png), Google Earth KML/KMZ (*.kml)/(*.kmz)

Thermale Kartierung

Die Thermale Kartierung ist das Ergebnis von Befliegungen mittels Wärmebildkameras. Sie liefert Ihnen Aussagen zu thermischen Gegebenheiten und Anomalien eines gewünschten Objekts oder eines bestimmten Gebiets.
So kann die Wärmefluktuation eines Hauses während der Heizsaison dargstellt werden oder die Funktion von einzelnen Photovoltaik-Modulen bestimmt werden. Innerhalb der Trinkwasserversorgung lassen sich dank der thermalen Befliegung Leckagen innerhalb des öffentlichen Trinkwassernetzes abbilden. Weiter kann die flächendeckende Betrachtung der Temperatur von oberflächennahem Wasser zu wichtigen limnologischen Erkenntnissen (Produktionsstätten, Schichtung, etc.) beitragen. Die Thermale Kartierung liefert wertvolle Informationen für die Stadt- und Freiraumplanung in Bezug auf die klimatischen Gegebenheiten. So lassen sich flächendeckend und kosteneffizient Hitzeinseln oder Wärmestaus erkennen, für eine definierte Zielgruppe (Auftraggeber/Gemeinderat) darstellen und in die zukünftige Planung einbetten.  

Ausgabeformate: PDF (*.pdf), File Geodatabase (*.gdb)

2D Kartierung

Unter 2D Kartierung versteht sich die grafische Darstellung von Objekten und Sachverhalten der Erdoberfläche in Landkarten oder Plänen. Die einzelnen Messpunkte stammen von terrestrischen Vermessungen, aus GPS-Messungen oder aus der Luftbildphotogrammetrie. Jede Karte entspricht einem definierten, abgebildeten Maßstab. Je kleinräumiger die Informationen, desto kleiner ist der Maßstab. Neben dem Maßstab ist die Projektion des Koordinatensystems entscheidend. Auf Kundenwunsch stellen wir Ihnen Ihre Karten in jeder gängigen Projektion dar. Das derzeit gängige System in Deutschland ist das UTM/ETRS89.
In der Regel wird zwischen einer topografischen und einer thematischen Karte unterschieden. Die topographische Karte ist meist eine großmaßstäbige Karte in einem Maßstab von  (1:25000) 1:50000 bis 1:100000. Sie dient zur genauen Abbildung der Geländeformen und anderer sichtbarer Details der Erdoberfläche. Ihr Zweck ist die Orientierung im Gelände. Die thematische Karte verbildlicht ein definiertes Merkmal oder ein Thema wie die Ausbreitung einer Art oder die Bevölkerungsdichte eines Gebietes. Sie beschreibt Zusammenhänge mit Raum-, Sach- und Zeitbezug.

Ausgabeformate: PDF (*.pdf), File Geodatabase (*.gdb)

GIS-Analysen

GIS Analysen stellen die Kernfunktion moderner Geoinformationssysteme dar. Das GIS bietet neben der Abbildung digitaler Rauminformationen die Möglichkeit Geodaten zu verschneiden und Berechnungen anzustellen. Dadurch lassen sich räumliche Analysen bezüglich Standort, Eignung, Geomorphologie, Sichtbarkeit, Hydrologie, Geostatistik sowie für Prozesse anstellen. Gerne bearbeiten wir Ihre Fragestellung auch mit vorhandenen Daten, ergänzen diese durch unsere drohnengestützte Datenaufnahme oder wir begleiten Sie vom Beginn der Untersuchungen als zuverlässiger Partner.

Beispiele für räumliche Analysen: Die Ausbreitung einer Art, die Modellierung eines Waldbrandes, das Kaufverhalten von Kunden in einem definierten Gebiet, die Betrachtung erosiver Prozesse in einem Gewässer, die Standortwahl einer Windkraft- oder Solaranlage, die Ausbreitung einer Krankheit, die Standortwahl von Stauseen, der Auswirkungsbereich von Emissionen…

So vielfältig Ihre Fragestellung, so großartig sind die Einsatzmöglichkeiten der heutigen GIS-Technologie.

Ausgabeformate: Bericht im Word-Format (*.docx) oder im PDF-Format (*.pdf), Thematische Karte im PDF-Format (*.pdf), Projektdaten in Form einer File-Geodatabase (*.gdb)